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Chronik 2024

"Populismus in der Tschechischen Republik, Deutschland und der Slowakei". So lautete das Thema des diesjährigen Ostertreffens von Junge Aktion und Spirale im Kloster Rohr. 

Gemeinschaft, Diskussionen, spirituelle Erfahrung und Feier. Schlüsselwörter, die den Charakter des Treffens von Ostern 2024 beschreiben. Vom Mittwoch 27.03. bis Ostermontag 01.04. trafen sich ca. 20 Jugendliche und junge Erwachsene auch Deutschland und Tschechien im Kloster Rohr, um gemeinsam die Kar- und Osterwoche zu erleben.

Das diesjährige Thema war Populismus in Deutschland, Tschechien und der Slowakei. Die Wahl dieses Themas ist auf seine Aktualität zurückzuführen. Was Populismus ist, und woran man ihn erkennt, dazu hat Dr. Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin einen Vortrag gehalten und sowohl über das Konzept dieses Begriffs als auch über konkrete Beispiele aus der Politik vor allem in Tschechien gesprochen. Darüber hinaus haben zwei weitere Referenten die Einladung nach Rohr zu kommen angenommen, um ihre persönliche Erfahrungen zu teilen, und zwar Wolfgang Ehrenlechner, Kreisvorsitzender von B' 90/DIE GRÜNEN im Landkreis Berchtesgadener Land und Martin Panten (SPD), der als Bürgermeister Erfahrungen mit Populisten gemacht hat und macht. Im Rahmen von Gesprächen am „Runden Tisch“ hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam über populistische Tendenzen in der Politik nicht nur in Mitteleuropa zu diskutieren.

Damit es nicht nur bei Diskussionen und Vorträgen blieb und das Thema auch aktiver umgesetzt wurde, stand der sogenannte "Rohr-Kongress" auf dem Plan, ein Simulationsspiel. In diesem Spiel gab es eine populistische Partei, mit der sich andere politische Einheiten auseinandersetzen mussten. In verschiedenen „Plenarsitzungen“, die sich über mehrere Tage der Osterbegegnung erstreckten, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Argumentationsstrategien populistischer Akteure selbst zu erleben und haben gelernt, diesen etwas entgegen zu setzen.

Natürlich war auch das spirituelle Programm wichtiger Bestandteil des Treffens in Rohr, z.B. der Besuch der Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern in der Klosterkirche, die Nachtwache in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag oder der gemeinsame, selbst gestaltete Kreuzweg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten dadurch die Möglichkeit, auch zur Ruhe zu kommen und entsprechend der Kartage Stille zu finden. Anders als in den vergangenen Jahren bot das diesjährige Treffen auch ein Alternativprogramm zu den Gottesdiensten, für Menschen die nicht Mitglied der Kirche sind.

Nach der Osterliturgie ertönte der fröhliche Gesang aus Banana und es wurde bis zum frühen Morgen gefeiert. Der freudige Geist der Auferstehung beendete dann die Feier am Sonntagabend. Vielen Dank an alle, die nach Rohr gekommen sind, wir hoffen, euch bald wiederzusehen.

Kristina Kropáčková

Das Frühlingsplasto-Team traf sich von 9. bis 10. März in der Burg Rieneck bei Würzburg. Dort wurden genauere Besprechungen zum Programmplan für die Plasto Fantasto-Tagung abgehalten und der Hochseilgarten ausprobiert, was das Team noch enger zusammenschweißte.

Während ein Teil des Teams mit dem Zug zur Burg Rieneck fuhren, hauptsächlich um den Weg für die eigentliche Tagung zu kennen, fuhr der andere Teil des Teams mit dem Auto. Da der Zug schneller war als das Auto, hatte der Teil des Teams genügend Zeit um sich in der Burg umzuschauen, stieg auf den hohen Burgturm und konnte Rieneck von dort aus wunderbar betrachten. Anschließend traf auch der Rest des Teams passend zum Mittagessen ein und wir, das ganze Team, konnten am Nachmittag dann den Hochseilgarten austesten - zusammen mit den Hochseilgartenexperten, die dann auch für unsere Plasto-Kinder da sein werden. Zuerst führten sie uns in das Sicherheitssystem ein, wärmten uns auf mit Vertrauensübungen, in dem wir uns in einen Kreis stellten, uns an den Händen hielten und uns alle nach hinten fallen ließen, durch das Händehalten aber nicht umfielen. Dann erklärten sie uns die Sicherheitsgurte, wie man sie anzog und halfen uns, falls etwas nicht eng genug oder zu eng war. Schließlich erklommen wir den ersten Hochseilgarten-Parkour. Dies waren ein paar Fliesen-ähnliche Platten, die aus Metall bestehen und an Gartenschläuchen befestigt sind. An der Unterseite der Platten waren Seile, die die Gruppe unten steuerten. Einer der Klettergruppe bestieg die Platten, gut am Seil befestigt, mit den Gurten und das Team unten bewegte die Platten so, dass der Kletterer das Ende unbeschwert erreichen konnte. Die ganze Aufgabe erforderte viel Vertrauen vom Kletterer an das Team unten, gute Koordination vom unteren Team und Kommunikation von beiden Seiten. Da die Kommunikation sehr gut klappte, schlugen die Hochseilgarten-Experten vor, dass man den Parkour als Kletterer mit Augenbinde erklimmen konnte, was zwei Mutige machten. Dies erschwerte die Kommunikation um einiges, da man den Kletterer nun auch selber noch einmal genauer beobachten sollte und durch die Aufgabe leitete. Schließlich kamen wir zum zweiten Parkour des Gartens, ein sehr hoher Stamm, von dem man hinuntersprang, natürlich abgesichert mit Seilen, die das Team und auch die Experten hielten und daran zogen, während die Person sprang. Diese Aufgabe erforderte noch mehr Mut und Vertrauen zu sich selbst und in das Team als die erste Aufgabe. Der letzte Parkour war die sogenannte Schaukel, in der das Team den “Schaukler“ an einem Seil hochzog, dieser dann ein Zeichen gab, wenn seine perfekte Höhe zum Schaukeln erreicht worden isi, der Schaukler dann selbst einen Auslöser zog, und dann über einen Abhang schaukelt und eine sehr schöne Aussicht genießen konnte.

In der darauffolgenden Teambesprechung entschieden wir uns, die Platten und die Schaukel als Parkour Angebote für die Tagung auszuwählen. Dies besprachen wir während wir einen Rundgang durch Rieneck machten, dort auch ein wenig den Rienecker Kaffee kosteten und uns umsahen. In der anschließenden Teambesprechung wieder auf der Burg fassten wir auch das Tagungsthema „Visionen – Zurück in die Zukunft“ genauer unter die Lupe und erarbeiteten einen guten Einstieg für die gesamte Gruppe und schließlich auch in den Untergruppen von den älteren Kindern und jüngeren Kindern. Als wir einen gewissen Rahmen dafür entworfen hatten, teilten wir dies auch bestimmten Teamern zu, genau wie den Rest des Programmes, von dem wir schon gewisse Programmpunkte fest beschlossen hatten. Wir thematisierten ebenfalls die Kreativen Arbeitskreise (KAKs), jeder stellte seine Ideen vor, besprachen die Materialien und wie diese auf die Burg kommen. Am Abend reflektierten wir unsere bereits besprochenen Programmpunkte, und als sich Fragen für die nächsten Punkte bildeten, beschlossen wir dies auf den nächsten Tag zu ziehen.

Am nächsten Tag besprachen wir die übrig gebliebenen Fragen, beschäftigten uns auch noch mit den Fahrplänen für die Kinder, dann wurde auch die Hin- und Heimfahrt vom Teamwochenende angesprochen. Schließlich begannen wir einen großen Programmpunkt, das traditionelle Pub-Quiz, zu einer Nachtschnitzeljagd umzuändern. Dies wäre eine tolle Möglichkeit für die Kinder, die Burg, zum einen in der Nacht und zum anderen auch noch spielerisch besser kennenzulernen. Damit wir diese Nachtschnitzeljagd auch gut planen konnten, kam das Gespräch mit der Burg-Rieneck-Mitarbeiterin Nina ganz gut gelegen. Die nette Dame stellte uns nochmal Räume vor, wie den Partyraum und auch die Zimmer, in denen sowohl wir als auch die Kinder wahrscheinlich untergebracht werden, sie besprach auch nochmal genaueres mit uns über unsere KAKs und bot uns die Utensilien der Burg an, wie beispielsweise Batikfarben. Bei der Nachtschnitzeljagd zeigte Nina uns schließlich eine Karte vom Gelände der Burg Rieneck und half uns mögliche Aufenthaltsplätze für unsere Stationen zu finden. Wir beendeten schließlich den Aufenthalt auf der Burg, nachdem wir der Nachtschnitzeljagd einen stabilen Rahmen und jedem Teamer eine Rolle gegeben hatten und alle wichtigen Fragen beantwortet hatten.

Zu guter Letzt besuchten wir das SOS-Kinderdorf in Hohenroth, welches ein Programmpunkt für die Kinder sein wird. Wir unterhielten uns mit ein paar Bewohnern und sahen uns im Dorf um, bewunderten die schönen, bunten Häuser und kauften selbstgemachte Kunstwerke der Bewohner, wie beispielsweise Seife oder Holzfiguren. Wir beendeten das Teamwochenende schließlich mit Kaffee und Kuchen in einem der Cafés des Kinderdorfs und reflektierten die zwei Tage. Als wir zum Schluss kamen, dass alles erfolgreich geplant war, fuhren alle müde heim.

Ich würde behaupten, dass dies ein erfolgreiches Wochenende war, zum einen konnte der Hochseilgarten das Team noch einmal fester zusammenschweißen und zum anderen haben alle fleißig gearbeitet und jeder hat kreative Ideen eingebracht. Ich freue mich auf ein wunderbar durchgeplantes Frühlingsplasto mit einem noch wunderbareren Team.

Hannah Panten

Dieses Jahr verbrachten die TeilnehmerInnen von Frühlings-Plasto auf der Burg Rieneck nahe von Würzburg. Die Kinder reisten aus Bayern, hauptsächlich aus der Gegend um München und Regensburg an. Das diesjährige Thema der Begegnung lautete „Visionen“. Die Anreise der 22 Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 14 begann mit einer Zugfahrt. Nach der Ankunft auf der Burg lernten die Teilnehmer sich kennen und bezogen ihre Zimmer.

Am Vormittag des ersten Tages besuchten wir die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth, dort nahmen wir an einer Führung teil und konnten ein paar Kleinlichkeiten, die von den Bewohnern hergestellt wurden, erwerben. Nach dem Mittagessen wurden wir vom Team näher an das Thema „Visionen“ herangeführt. Im Anschluss wählten wir zwischen unterschiedlichen KAK’s (kreative Arbeitskreise). Zum Ende des Tages erkundeten wir die Burg durch ein Nachtspiel, bei dem es Rätsel zu lösen gab.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück bewiesen wir uns im burgeigenen Hochseilgarten als Team. Am Nachmittag kam die Referentin Dorle Haspel und erzählte uns mehr über die ursprüngliche Vision von 1997/98 - Plasto Fantasto sowie über die Entwicklung der erfolgreichen Kinderbegegnung bis heute. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf: die einen breiteten die Party und das andere Team die Stunde der Gemeinschaft vor. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde in Rahmen der Stunde der Gemeinschaft das Thema der diesjährigen Begegnung noch einmal aufgegriffen sowie die Ergebnisse der KAK’s vorgestellt. Unter anderem wurde ein Schattentheater vorgeführt. Als krönenden Abschluss feierten wir, wie jedes Jahr, eine dufte Party.

Am letzten Tag räumten wir die Burg wieder auf und fuhren nach Hause oder wurden von den Eltern abgeholt. Es waren tolle Tage in Rieneck. Traditionell fand wieder die „Kontrolla Brokkoli“ statt, wir sangen Lieder und schrieben uns während der Party Briefe. Wir bedanken uns herzlich bei der Organisatorin Luise Olbert und allen Teamlern, die sich hervorragend um uns gekümmert und die Veranstaltung unvergesslich gemacht haben.

Kilian Dörr

Die Bundesvorstandssitzung der Jungen Aktion fand vom 24. bis 26. Mai 2024 in Würzburg im Jugendhaus Windrad statt. Um 21:00 Uhr startete die Tagung offiziell mit einem Überblick über den Ablauf und organisatorischen Punkten. 

Am Samstag, den 25. Mai, begann die Tagung mit einer Vorstellungsrunde. Besonders begrüßt wurde die neue Jugendleiterin, die ab dem 1. Juli im Amt sein wird. Diese Vorstellungsrunde war ein guter Start, um eine reibungslose zukünftige Zusammenarbeit zu gewährleisten. Im Anschluss wurde über den aktuellen Stand und die zukünftigen Pläne unseres Partners Spirála gesprochen. Ein weiteres Thema war die Planung für das Silvestertreffen in Wien. Erste Überlegungen zur Herbstbegegnung wurden ebenfalls angestellt. Für die Sommerwoche wurde über die notwendige Unterstützung und das Team gesprochen. 

Die Reflexion über die vergangenen Veranstaltungen war auch auf der Agenda, um die Begegnung zwischen jungen Tschechen und Deutschen in Zukunft zu verbessern. Deshalb wurde entschlossen, für das Jahr 2025 neue Tagungsorte auszuwählen, die für beide Gruppen gleichermaßen attraktiv und zugänglich sind. Ein weiteres zentrales Thema war die Verbesserung des Mitgliedschaftsmanagements, einschließlich der Einführung eines Online-Formulars zur Registrierung neuer Mitglieder. Eine neue Social-Media-Strategie soll in Zusammenarbeit mit dem Medienteam und den EVS-Freiwilligen entwickelt werden. Auch die Kommunikation mit dem Bundesvorstand der AG wurde thematisiert und Verbesserungsvorschläge wurden abgestimmt. Da die Junge Aktion im Jahr 2025 ihr 75. Jubiläum feiert, wurden ebenfalls erste Ideen zu diesem Anlass gesammelt.

Insgesamt wurde die Sitzung als richtungsweisend für zukünftige Aktivitäten der Jungen Aktion angesehen.

4.8. - 11.8.2024 Jugendbildungsstätte Waldmünchen

Thema: Visionen und ihre Bedeutung für das deutsch-tschechische Miteinander

Am Sonntag, den 4.8 ging es endlich los, Plasto Fantasto 2024. Viele Kinder wurden von ihren Eltern gebracht, andere sind mit dem Bus von München oder Prag gefahren. Ab 16 Uhr konnten wir, die Teilnehmenden von Plasto Fantasto 2024, uns bei den Teamlern anmelden. Am Abend haben wir Kennenlern-Spiele, wie „Alle die“ gespielt. 

Am nächsten Morgen ging es wie immer mit Frühstück los. Anschließend konnten wir uns zwischen Singen, Sport und Sprachanimation (SSS) entscheiden. Um 10 Uhr ging es mit einem thematischen Input weiter, indem wir Plakate zu Visionen und Werten gestalten konnten. Nach dem Mittagessen und der Mittagspause gab es verschiedene KAK `s (Kreative Arbeitskreise), wie Häkeln, Perlenketten und unterschiedliche KAK `s zum 25-jährigen Jubiläum, das am Samstag, den 10.8.2024 stattfand. Nach dem Abendessen hatten die Teamler dann noch ein Pub-Quiz für uns organisiert.

Am Dienstag kam der Referent Christoph Mauerer zu uns. Er erzählte uns sehr viel Interessantes über die Geschichte des deutsch-tschechischen Miteinanders und machte eine kleine Sprachanimation mit uns. Außerdem baute er auch noch einen kreativen Teil mit ein, in dem wir uns Gedanken über die deutsch-tschechische Zukunft gemacht haben. Am Nachmittag haben wir „Capture the flag“ gespielt und am Abend gab es noch einen Casino-Abend.

Wie jedes Jahr haben wir auch einen Tagesausflug gemacht. Dieses Jahr ging es nach Tschechien in die Stadt Bischofteinitz zum Schloss Horšovsky. Dort hatten wir dann eine sehr interessante Führung. Anschließend durften wir uns in Kleingruppen in der Stadt frei bewegen. Um 15 Uhr ging es dann mit dem Bus zurück nach Waldmünchen.

Am Donnerstag haben wir, wie immer einen Ausflug ins Schwimmbad gemacht. Am Abend haben wir dann den Film Vaiana geschaut.

 Bis letztes Jahr gab es jedes Mal einen Gottesdienst, doch dieses Jahr wurde dieser durch die „Stunde der Gemeinschaft“ ersetzt, in der wir sehr viel gesungen, Wünsche, die wir am Anfang der Woche aufgeschrieben haben, nochmal gelesen und geschaut, welche in Erfüllung gegangen sind und welche nicht, sowie ein Spiel gespielt. Am Nachmittag fand dann noch ein Planspiel statt, in dem wir verschiedene Visionen erfüllen mussten. Am Abend saßen wir zusammen am Lagerfeuer, haben Stockbrot & Marshmallows gegessen und gemeinsam gesungen.

Am Samstag war der Tag des 25. Jubiläums gekommen. Am Morgen mussten dafür und für die Abschlussparty noch viele Vorbereitungen getroffen werden. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe hat die Party vorbereitet, also sich um die Musik oder die Dekoration gekümmert. Die andere hat alles für das Jubiläum vorbereitet, einen großen Banner gemalt, Stühle in der Aula für die Aufführungen am Nachmittag aufgestellt und Schilder gebastelt, die den Weg zur Aula zeigen sollten. Nach dem Mittagessen ging es dann endlich los. Nach der Begrüßung um 14 Uhr gab es Kaffee und Kuchen. Anschließend konnte man verschiedene Stände besuchen, wie zum Beispiel einen Stand, bei dem man das Gewicht unterschiedlicher Gegenstände schätzen konnte oder einen Stand, bei dem man T-Shirts zum 25. Jubiläum von Plasto Fantasto gestalten konnte und noch viele mehr. Um 16 Uhr ging es dann mit einigen Aufführungen weiter. Als Erstes erzählte Dorle Haspel uns die Geschichte von Plasto Fantasto. Danach führte ein KAK einen Sketch vor. Anschließend gab es eine kleine Tanzeinlage von einem anderen KAK. Nach der Pause ging es dann mit einer Akrobatik-Nummer weiter. Außerdem gab es noch eine kleine Sprachanimation. Am Abend fand wie jedes Jahr noch eine große Abschlussparty statt.

Am nächsten Morgen war dann packen, aufräumen und Reflektion angesagt. Um 11 Uhr fuhren dann auch die Busse nach Prag und München. Einige wurden aber auch von ihren Eltern abgeholt. Für uns alle war es eine sehr schöne Woche mit einer sehr coolen Abschlussparty.

Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Am besten fand ich die KAK‘s. Nächstes Jahr will ich auf jeden Fall wieder kommen.

Bericht: Mirjam Kraft

Vom 22. bis 24. November 2024 fand in Erfurt die 2. Bundesvorstandssitzung der Jungen Aktion der Ackermann-Gemeinde statt. An der Sitzung nahmen zehn Vorstandsmitglieder, der Freiwillige sowie die Leitung der Jugendarbeit teil. Zeitweise wurde die Runde durch eine Vertretung der Ackermann-Gemeinde und der Spirala ergänzt.

In den drei intensiven Tagen lag der Fokus darauf, vergangene Veranstaltungen zu reflektieren und wichtige Weichen für das kommende Jahr 2025 zu stellen. Die Teilnehmenden haben gemeinsam Pläne geschmiedet, Projekte weiterentwickelt und ihre Vision für die Jugendarbeit konkretisiert.

Mit frischen Ideen und motivierten Teams blicken wir optimistisch auf das nächste Jahr.

Danke an alle, die diese erfolgreiche Sitzung ermöglicht haben.

 

Bericht von Ina Ringer

29.11-01.12.2024 in Weimar 

Am vergangenen Wochenende fand unsere Veranstaltung „Visionen – Rüstzeug für das Jetzt“ im Rahmen der politischen Jugendbildung statt. Gemeinsam haben wir uns mit den großen Fragen des Lebens auseinandergesetzt: Wer bin ich, wer will ich sein – und wie komme ich dahin? Es war eine inspirierende Zeit voller spannender Erkenntnisse und intensiver Gespräche.

Programm und Highlights:

  • Vortrag mit Rebecca Maria Salentin: Die bekannte Leipziger Autorin („Klub Drushba“, „Iron Woman“) nahm uns mit auf eine Reise durch ihre persönlichen Erfahrungen. Mit Mut, Humor und Ehrlichkeit sprach sie über Themen wie Angst, Selbstwert und Resilienz. Ihre Geschichten über das Überwinden von Grenzen und das Finden neuer Perspektiven haben uns tief berührt.
  • Dankbarkeit und Visionen: In interaktiven Sessions reflektierten die Teilnehmenden über die Bedeutung von Dankbarkeit und entwickelten ein besseres Verständnis für ihren eigenen Selbstwert.
  • Kreativer Abschluss mit Vision Boards: Die Gestaltung eines persönlichen Vision Boards bot jedem die Möglichkeit, Ziele und Wünsche visuell festzuhalten und damit neue Energie für den Alltag zu schöpfen.
  • Besuch des Weimarer Weihnachtsmarktes: In festlicher Atmosphäre konnten wir das Wochenende entspannt ausklingen lassen und die besondere Stimmung der Adventszeit genießen.

Ein Wochenende voller Inspiration
Die Veranstaltung war nicht nur ein Raum für Selbstreflexion, sondern auch für Gemeinschaft. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie Resilienz gestärkt und Ängste überwunden werden können. Dankbarkeit und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wurden als zentrale Elemente für ein erfülltes Leben hervorgehoben.

Wir danken allen Teilnehmenden und natürlich Rebecca Maria Salentin für ihre eindrucksvollen Impulse und den Mut, ihre Geschichte mit uns zu teilen. Dieses Wochenende wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben und als Inspiration für zukünftige Veranstaltungen dienen.

Bericht von Ina Ringer